Wer wir sind – die Bürgerinitiative Klövensteensollleben

Bürger aus dem Hamburger Westen, Bürger aus dem Umland und Vertreter namhafter Fachverbände haben sich zusammengeschlossen, um dem „Masterplan Klövensteen“ des Bezirksamts Hamburg Altona und anderer interessierter Kreise eine Alternative entgegenzustellen.

Wir, die Bürgerinitiative Klövensteensollleben, setzen uns für den Schutz des einzigartigen Naturraums Klövensteen mit seinem FFH- und Naturschutzgebiet Schnaakenmoor und für eine behutsame Sanierung des Wildgeheges mit Augenmaß und unter aktiver Beteiligung der Bürger ein.

Die Umgestaltung des Wildgeheges zur Eventfläche mit Käfighaltung und einer dramatisch vermehrten Anzahl von Wildtieren lehnen wir ab (und sie ist ja jetzt auch unwiderruflich vom Tisch, s.u.). Die im „Masterplan“ ausgearbeiteten Vorschläge wären aus unserer Sicht weder ökologisch vertretbar noch waldpädagogisch notwendig gewesen. Im Gegenteil: Der Klövensteen wäre ökologisch entwertet worden und die im Masterplan propagierte „Waldpädagogik“ sollte vielmehr die Denaturierung der Natur z.B. mit verdoppeltem Parkplatz, Waldrodung, Asphaltflächen, Tierkäfigen und Eventflächen rechtfertigen.

Der Masterplan ist vom Tisch. Und so soll es auch bleiben.

Die Bezirksversammlung in Altona hat sich am 30.8.2018 einstimmig unserem Bürgerbegehren angeschlossen. Darüber freuen wir uns sehr, demonstriert er doch überaus eindrucksvoll die Berechtigung unseres Begehrens. Den verantwortlichen Parteien und Politikern danken wir für Ihre Unterstützung und die (späte) Einsicht in die Unmöglichkeit des völlig überdimensionierten und mit den Ideen der Naturpädagogik nicht zu vereinbarenden Vorhabens.

Der Masterplan ist mit dem Beschluss der Bezirksversammlung also politisch tot – ein Riesenerfolg für die Interessen aller Hamburger an einem ökologisch intakten Klövensteen! Doch es steht zu befürchten, dass diejenigen, die den „Masterplan“ entwickelt und propagiert haben, sich noch nicht geschlagen geben und Teile des Plans durch die Hintertür in Parteien, Gremien und Teilen der Presse wieder auf die politische Agenda setzen möchten. Diesen Plänen (und ihren Vertretern) werden wir uns in der kommenden Zeit entschieden entgegen stellen.

Die Unterstützung der Hamburger auf Change.org. hat gewirkt!

Danke, danke, danke: Eure mehr als 12.000 Unterschriften für unsere Petition auf change.org (Link), davon der weitaus größte Teil von Bürgern aus Hamburg, haben Parteien und Bezirk überzeugt, dass überdimensionierte Pläne, die an den Interessen der Hamburger vorbei geplant werden, zum Scheitern verurteilt sind. Umso wichtiger ist es jetzt, dass sich viele von euch mit realistischen Ideen in die Diskussion um die Zukunft des Wildgeheges einbringen. Diejenigen, die die Arbeit unserer Initiative fortwährend öffentlich in Misskredit stellen und versuchen, Teile des Masterplans wieder in die öffentliche Diskussion zu bringen, haben aus unserer Sicht ihre Glaubwürdigkeit verspielt und bei den nun anstehenden Gesprächen um eine behutsame Weiterentwicklung nichts verloren.

Was jetzt getan werden sollte

Für alle, die noch einmal wissen möchten, warum der Bezirk Altona einstimmig diesen Plan für erledigt erklärt hat, hier die Vorgeschichte:

Der Klövensteen im Hamburger Westen (Hamburg Rissen) und bei Wedel ist eines der letzten Naherholungsgebiete Hamburgs mit wertvollen Heide- und Moorflächen. Hier befindet sich auch das Naturschutzgebiet Schnaakenmoor. Es beherbergt besonders viele geschützte Tier- und Pflanzenarten und ist das einzige FFH-Gebiet (europäische Flora-Fauna-Habitatrichtlinie) im Hamburger Westen. Ein waldpädagogischer Schatz auch ohne menschliche Planungs-Eingriffe schon heute, denn Pflanzen und Tiere in ihrer natürlichen Umgebung können hier hautnah erlebt werden!

Das Schnaakenmoor darf nicht ökologisch entwertet werden!

Direkt an das Schnaakenmoor grenzt das 1972 eingeweihte Wildgehege Klövensteen. 
Das im Dezember 2017 erstellte Konzept „Masterplan Naturwildpark Klövensteen“ sah gravierende Sanierungs-, Umbau-, Rodungs- und Baumaßnahmen vor – der Verbrauch von Naturflächen wurde mit dem Argument gerechtfertigt, „Waldpädagogik“ stärken zu wollen, um so das Wildgehege „zukunftsorientiert“ und nachhaltig zu entwickeln.

Die SIEBEN TODSÜNDEN
des „Masterplan Naturwildpark Klövensteen“

Das Bezirksamt Altona in Hamburg hatte für fast 120.000 € (eine Spende des „Fördervereins Klövensteen“) diesen Masterplan bei einer Berliner Werbe- und Eventagentur in Auftrag gegeben. Die Agentur entwickelte daraufhin Vorschläge, die ein Bau- und Investitionsvolumen von knapp 33 Mio. Euro vorsahen:




Unsere Philosophie: So wenig wie möglich, so viel wie nötig!

Der Naturraum Klövensteen ist einzigartig, er wird von Hamburgern und Touristen geschätzt und ermöglicht zu jeder Jahreszeit authentische und ungeplante Naturerlebnisse und Naturbegegnungen.

Das Wildgehege ist in die Jahre gekommen, abgenutzt, nicht mehr zeitgemäß und wird aktuellen Erkenntnissen und Erfordernissen des Tierschutzes teilweise nicht mehr gerecht. Tiergatter sind morsch, zu klein und für manche Tiere qualvoll, es fehlen seit Jahren die schon so oft geforderten öffentlichen Toiletten, Wander- und Radwege sind holprig und auch die Umweltpädagogik sollte weiter entwickelt werden. Wir von der Initiative Klövensteensollleben anerkennen diese Situation und haben dazu ein erstes Konzept erarbeitet, das wir den verantwortlichen Gremien in Kürze vorstellen möchten.

Einige der wichtigsten Forderungen

Macht hier eigene Vorschläge und Ideen für die Entwicklung des Wildgeheges: vorschlag@klövensteensollleben.de oder
sendet uns eine private Nachricht auf Facebook.

Dokumentation

Hier könnt ihr nachlesen, wie der „Masterplan“ aus dem Wildgehege einen Eventzoo machen wollte: Masterplan Wildgehege Klövensteen Vollversion als PDF (105,9 MB)

Eindrücke aus dem Klövensteen

Stellungnahmen der Verbände

Vier Pfoten

NABU Gruppe West

Botanischer Verein zu Hamburg e.V.

Bezirks-/Jägergruppe Altona - Blankenese

NABU Hamburg

Hamburger Tierschutzverein

PRESSE

Hier findet sich unsere Stellungnahme zum „Masterplan Klövensteen“ sowie ausgewählte Fotos. Für weitere Informationen steht Ihnen Thure Timmermann (info@klövensteensollleben.de) gern zur Verfügung.

Wedel-Schulauer Tageblatt - Protest: Anwohner sind gegen den Klövensteen-Masterplan

Hamburger Abendblatt - Widerstand gegen den Masterplan

Der Rissener - Masterplan Wildgehege: Kein „Klein Hagenbeck“ in Rissen (Seite 17)

NDR - Wildgehege Klövensteen: Bürger sollen mitreden

Hamburger Abendblatt - Förster – Manager mit Fernglas und Diensthund

Hamburger Abendblatt - Rissener baut in Wedel am Hof der Zukunft

Hamburger Abendblatt - Klövensteen-Verein weist Kritik am Masterplan zurück

Rissener Rundschau - Kampf gegen Klövensteenplan

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Sandmoorweg 44
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E-Mail-Adresse: info@klövensteensollleben.de

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Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen Zugangs zu den Daten, als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, Löschung von Daten und Reaktion auf Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung, bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren, entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Art. 25 DSGVO).

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Sie haben entsprechend. Art. 16 DSGVO das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.

Sie haben nach Maßgabe des Art. 17 DSGVO das Recht zu verlangen, dass betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe des Art. 18 DSGVO eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.

Sie haben das Recht zu verlangen, dass die Sie betreffenden Daten, die Sie uns bereitgestellt haben nach Maßgabe des Art. 20 DSGVO zu erhalten und deren Übermittlung an andere Verantwortliche zu fordern.

Sie haben ferner gem. Art. 77 DSGVO das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.

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Nach gesetzlichen Vorgaben in Österreich erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 7 J gemäß § 132 Abs. 1 BAO (Buchhaltungsunterlagen, Belege/Rechnungen, Konten, Belege, Geschäftspapiere, Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, etc.), für 22 Jahre im Zusammenhang mit Grundstücken und für 10 Jahre bei Unterlagen im Zusammenhang mit elektronisch erbrachten Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen, die an Nichtunternehmer in EU-Mitgliedstaaten erbracht werden und für die der Mini-One-Stop-Shop (MOSS) in Anspruch genommen wird.

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